Wildbad Kreuth, ein ehemaliges Kurbad, ist ein Ortsteil der Gemeinde Kreuth, gelegen nahe dem Tegernsee in Oberbayern. Von 1974 bis 2016 wurde es als Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung genutzt. Bundesweite Bekanntheit erlangte der Name durch den hier im Rahmen der Klausurtagung der CSU gefassten Kreuther Trennungsbeschluss.

 

Lage

Wildbad Kreuth liegt an einem Hang des Hohlensteins oberhalb der teilweise schluchtartig in den Fels eingeschnittenen Felsweißach, einige Kilometer südlich vom Dorf Kreuth, südlich des Tegernsees. Die Felsweißach entspringt in den südlich gelegenen Blaubergen und mündet kurz hinter Wildbad Kreuth in die Weißach, die schließlich in den Tegernsee fließt.

Zu erreichen ist Wildbad Kreuth über die Bundesstraße 307, die vom Achenpass kommt und nach Tegernsee weiterführt. Es besteht eine Busverbindung zum Bahnhof Tegernsee, mit Anschluss an die Bayerische Oberlandbahn Richtung München. 

Wanderungen

Wildbad Kreuth ist Ausgangspunkt für mehrere Wanderwege. Einer davon führt zu den Blaubergen und zum Schildenstein. Ein landschaftlich interessanter Punkt auf diesem Weg ist die Große Wolfsschlucht, in der das Wasser über mehrere Wasserfälle und Gumpen ins Tal fließt. Über einen teilweise durch Drahtseile gesicherten Steig können von hier der Schildenstein und die Blauberge erreicht werden. Weitere Wanderwege von Wildbad Kreuth aus führen zum Risserkogel sowie zu einigen Almen wie Sieben Hütten, Geißalm und Königsalm.

Quelle: Wikipedia